Keine Juden?

Ich bin sicher, viele von Ihnen haben die Behauptung gehört, dass jüdische Gemeinschaften in Judäa und Samaria, dem „Westjordanland“, ein Hindernis für den Frieden wären.

Ich bin sicher, viele von Ihnen haben die Behauptung gehört, dass jüdische Gemeinschaften in Judäa und Samaria, dem „Westjordanland“, ein Hindernis für den Frieden wären.

Diese Auffassung hat mich schon immer verblüfft.

Denn es würde ja auch niemand ernstlich behaupten, dass die fast zwei Millionen Araber, die in Israel leben – dass sie ein Hindernis für den Frieden wären. Einfach darum, weil sie es nicht sind. Im Gegenteil.

Die Vielfalt Israels zeigt seine Offenheit und die Bereitschaft zum Frieden. Doch die palästinensische Führung verlangt tatsächlich einen palästinensischen Staat unter einer Voraussetzung: keine Juden.

Es gibt einen Begriff dafür: das nennt sich ethnische Säuberung.

Und diese Forderung ist unfassbar.

Es ist noch unfassbarer, dass die Welt das nicht unfassbar findet. Einige andersartig aufgeklärten Länder fördern diese Unfassbarkeit sogar.

Fragen sie sich selbst: würden sie ethnische Säuberungen in ihrem Land akzeptieren? Ein Territorium ohne Juden, ohne Hispanics, ohne Schwarze?

Seit wann ist Doppelmoral ein Fundament für den Frieden?

In diesem Moment spielen jüdische Schulkinder in Judäa und Samaria mit ihren Freunden im Sandkasten.

Verhindert ihre Anwesenheit den Frieden?

Das glaube ich nicht.

Ich denke, es die Intoleranz der Anderen, die Frieden unmöglich macht. Gesellschaften, die alle Menschen respektieren, sind diejenigen, die Frieden anstreben. Gesellschaften, die ethnische Säuberungen verlangen, streben keinen Frieden an.

Ich kann mir einen nahen Osten vorstellen, in dem junge Araber und junge Juden zusammen lernen, zusammen arbeiten, zusammen Seite an Seite in Frieden leben.

Unsere Region braucht mehr Toleranz, nicht weniger.

Wenn Sie also das nächste Mal jemanden sagen hören, dass Juden irgendwo nicht leben dürfen, geschweige denn in der Heimat ihrer Vorfahren, nehmen sie sich einen Moment Zeit, um die Auswirkungen dessen zu bedenken.

Ethnische Säuberung für den Frieden ist absurd.

Es wurde Zeit, dass das mal jemand sagt.

Das habe ich gerade getan.

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